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Teil 25 - Lucas und Lena und der leuchtende Pfad

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Am fünfundzwanzigsten Abend leuchtete der Himmel über der Wiese ganz ruhig, als würde er auf etwas warten. Lucas und Lena setzten sich ins Gras und schauten zu ihrem Sternenfreund hinauf, der heute besonders klar und freundlich funkelte. „Er hat bestimmt wieder eine Überraschung“, flüsterte Lena.

Da zog sich ein heller Sternenfaden quer über den Himmel und senkte sich langsam bis zur Wiese. Vor den beiden begann er sich zu einem schmalen, glitzernden Pfad zu formen, der direkt zwischen den Sternen hindurchführte. „Ein Sternenweg!“, staunte Lucas.

Hand in Hand stellten sie ihre Füße auf den schimmernden Weg. Er fühlte sich weich an wie Licht, aber fest genug, um sie zu tragen. Mit jedem Schritt wurden die kleinen Sterne am Rand des Pfades heller, als würden sie ihnen leise Mut zusprechen.

Bald führte der Pfad sie ein kleines Stück über die Wiese hinaus, bis zu einem sanften Hügel, auf dem eine alte Laterne stand. Als Lena sie berührte, erwachte sie zum Leben und füllte die Nacht mit warmem, goldenem Licht. Das Licht spiegelte sich in Lucas’ und Lenas Gesichtern, und der Weg hinter ihnen glitzerte noch stärker.

Oben auf dem Hügel blieb der Sternenfreund am Himmel stehen und blinkte sanft. Es war, als hätte er sie genau dorthin geführt, wo ein guter Gedanke oder ein schöner Traum auf sie wartete. Lucas schaute die leuchtende Laterne an und sagte: „Vielleicht ist das unser Weg zu allen nächsten Abenteuern“.

Lena nickte und lächelte. Dann gingen sie langsam zurück zur Wiese, während der Sternenpfad hinter ihnen wieder leise verblasste. Nur die Laterne oben auf dem Hügel blieb wach und freundlich in der Nacht stehen.

Später im Bett schauten sie noch einmal aus dem Fenster. Der Sternenfreund funkelte genau über dem Haus, und die Laterne auf dem Hügel glühte wie eine kleine Erinnerung an den Weg. So schliefen Lucas und Lena ein, mit dem Gefühl, dass es immer irgendwo einen leuchtenden Pfad gibt, der sie sicher zu neuen Wundern führt.