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Teil 17 - Lucas und Lena und der Sternenpfad

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Am siebzehnten Abend glitzerte die Wiese unter einem klaren Himmel, und der Sternenfreund funkelte so hell, als wolle er sie weiterführen. Lucas und Lena legten sich ins Gras und warteten gespannt, was nun geschehen würde.

Plötzlich fielen winzige Lichtpunkte vom Himmel herab und setzten sich vor ihre Füße. Sie reihten sich zu einem schmalen, leuchtenden Pfad, der zwischen den Hügeln hindurch in die Nacht führte. „Ein Sternenweg“, flüsterte Lena.

Hand in Hand folgten sie dem Pfad. Links und rechts leuchteten kleine Sterne im Gras auf, als würden sie den Weg bewachen. Der Sternenfreund schwebte ein Stück vor ihnen her und blinkte immer wieder, damit sie ihm gut folgen konnten.

Der Pfad führte zu einer kleinen Lichtung, auf der ein einzelner Baum stand. In seinen Ästen hingen Sterne wie Früchte, die sanft im Wind schaukelten. „Wie schön“, sagte Lucas leise. „Als hätte der Himmel hier eine Pause gemacht“, meinte Lena.

Unter dem Baum fanden sie zwei weiche Plätze aus Moos und Licht. Sie setzten sich nebeneinander und schauten nach oben. Über ihnen drehten sich die Sterne langsam, als tanzten sie nur für sie.

Der Sternenfreund ließ einen besonders hellen Funken auf den Boden fallen. Daraus wurde ein kleiner Sternenstein, glatt und warm in ihrer Hand. „Der zeigt uns immer den Weg zurück“, erklärte Lena.

Lucas nickte. „Und vielleicht auch den Weg zu neuen Abenteuern.“ Der Sternenfreund blinkte zustimmend.

Als sie später wieder auf die Wiese zurückkehrten, war der Sternenpfad schon fast verblasst. Doch der kleine Sternenstein in ihrer Tasche glühte noch ganz leicht.

So schliefen Lucas und Lena friedlich ein – mit einem Sternenpfad im Herzen und der Gewissheit, dass ihr Freund am Himmel sie nie alleine ließ.