Teil 10 - Lucas und Lena und der Dankes-Sternenring
Am zehnten Abend formte der Sternenfreund einen großen Ring aus allen bisherigen Wundern – Schaukel, Boot, Brücke, Garten, Mond, Turm, Feuerwerk, Teppich – zu einem leuchtenden Kreis am Himmel. In jedem Teil des Rings konnte man ein kleines Bild sehen, wie eine Erinnerung, die im Licht schwebte.
„Danke für all die Abenteuer!“, riefen Lucas und Lena gemeinsam, ihre Stimmen mischten sich zu einem klaren Ruf in die Nacht. Der Ring öffnete sich langsam, wie eine Tür aus Licht, und sie flogen hindurch, gehalten von einer sanften Kraft aus Sternenstaub.
Sie wurden umarmt von Erinnerungen und lachenden Freunden. Die Elfen winkten ihnen, die Drachen drehten eine Ehrenrunde, die Tiere aus Sternenlicht hüpften und tanzten. Jeder Moment fühlte sich an wie ein warmes Wiedersehen.
Jeder Flug durch den Ring schenkte einen neuen Wunschstern für ihre Taschen. Die Sterne waren klein genug, um sie in der Faust zu halten, aber leuchtend genug, um ein Herz zu erhellen. „Das war unser bestes Jahr!“, sagte Lena und drückte ihren Stern fest. Lucas nickte und steckte seinen Stern vorsichtig in die Hosentasche, als wolle er ihn nie verlieren.
Der Sternenfreund umarmte sie mit Licht, ein weiches Strahlen, das sie von Kopf bis Fuß umhüllte. Es fühlte sich an wie eine riesige, warme Decke. Voller Dankbarkeit und glitzernder Sterne schliefen sie ein – bereit für unendliche Nächte, egal wohin der Sternenring sie noch führen würde.

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